Spannungsschwankungen und die damit verbundenen Beleuchtungsstörungen (Flicker) stellen ein zunehmendes
Netzproblem dar. Hauptverursacher sind starke Lastwechsel mit hoher Taktrate, wie sie z. B. bei Schweißautomaten auftreten. Zur Reduktion der Flickerwerte wurde in der Vergangenheit vornehmlich ein
kostenintensiver Netzausbau zur Erhöhung der Kurzschlußleistung empfohlen. Die Flickerkompensation
ALFC stellt eine wirtschaftliche Alternative dar und kann überall eingesetzt werden, wo reproduzierbare
Prozesse kompensiert werden sollen.
Eine wirksame Flickerkompensation erfordert eine lastsynchrone Reaktion bei der
denn auch Wirkleistung verursacht eine Spannungsänderung, die störend wirken kann. Die lastsynchrone Reaktion ist eine notwendige Voraussetzung, um die Entstehung von Doppelflicker zu vermeiden und somit Flickerstörungen wirklich wirksam bekämpfen zu können.
Thyristorgeschaltete Kompensationsanlagen arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie konventionelle Blindleistungsregelanlagen, lediglich schneller. Aber selbst bei einer schnellen „open loop“ Regelung beträgt die Verzugszeit 1 bis 2 Netzperioden. Das zeitlich versetzte Zu- und Abschalten der Kompensationsstufen bewirkt Doppelflicker, die jegliche Reduzierung der Flickerstörung zunichte macht, im schlimmsten Fall die Flickerwerte sogar noch erhöht.
Die Flickerkompensation ALFC ist mit einer speziellen Mess- und Regelungstechnik ausgerüstet, die
sowohl eine Lastunsymmetrie als auch den Einfluss der Wirkleistung ausgleicht und dabei die Netzeigenschaft
berücksichtigt. Mit phasenbezogener Kompensation und lastsynchronem Schalten erzielt ALFC bei ihrem
Einsatz eine Flickerreduzierung, die bisher von keinem anderen System erreicht werden kann.
Vorteil
Aktuelles
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Condensator Dominit GmbH bildet seit dem 01.09.2011 zwei neue Auszubildene aus. ... mehr