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Impressionen zum Talk am Turm mit Friedrich MerzUnsere neue Heimat: Die Geschichte von Brilon-Wald und dem dazugehörigen Wahrzeichen EssigturmWir gehören dazu – Seit dem 20. August 2019 sind wir offiziell "Weltmarktführer bei aktiver Spannungsstabilisierung und Oberschwingungsfiltern in industriellen Produktionsprozessen"Moderne Antriebstechnik von Frachtschiffen befiltern - PQ-Maßnahme im InselnetzFrisch verliebt und direkt vermählt: Orkan "Friederike" und "OSKAR®" gehen störfreies Bündnis ein - 18.01.18Funktionsweise von OSKAR@

Als letztes Ziel, auf seiner 2-wöchigen Radtour durch das Sauerland, besuchte Friedrich Merz mit seinem Team den im Jahr 2020 neu errichteten CO2-neutralen Firmensitz der Condensator Dominit GmbH in Brilon-Wald. Der Geschäftsführer des Weltmarktführers ‚Dr. Christian Dresel‘ machte schon in seinen Begrüßungsworten den anwesenden Einheimischen, Unternehmern, Banken, Vereinsvorständen und allen weiteren Gästen klar, dass es weltweit gesehen nur sehr wenige Staaten analog zur Bundesrepublik Deutschland gibt, in denen sich führende Politiker öffentlich, in solch einem Rahmen und auf Augenhöhe den kritischen Fragen ihrer potentiellen Wähler zu aktuellen Themen stellen. Ein wichtiger  Inhalt zur coronaschutz konformen Veranstaltung am Essigturm war: Verkürzung des langwierigen Entscheidungsprozesses zum weiteren Ausbau der A46 / B7n. Friedrich Merz: „Deutschland ist in seinen Entscheidungsprozessen viel zu langsam geworden. Zum Beispiel in der Beschlussfassung zu der straßenbaulichen Verbindung zwischen Nuttlar und Brilon. Dieses Projekt lag schon vor 15 Jahren auf meinem Schreibtisch. Eine endgültige Entscheidung ist bis heute immer noch nicht getroffen. Ich persönlich bin für den Ausbau der B7n, aber es kann auch sein, dass durch Bürgereinwände ein anderer Entschluss gefasst wird. Jedoch die behördlichen verwaltungstechnischen Prozesse, die hinter dieser Entscheidungsfindung stecken, sind viel zu langsam, bürokratisch und schwächen die deutsche Wirtschaft.“ Nach rund 2 Stunden endete die Veranstaltung mit Speisen und Getränke , ausgegeben durch die Mitglieder der ‚Jungen Union Brilon‘.

Das Team von Condensator Dominit wünscht Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Bleiben Sie gesund. The Condensator Dominit team wishes you all a Merry Christmas and a Happy New Year. Stay healthy. L'équipe Condensator Dominit vous souhaite à tous un Joyeux Noël et une Bonne Année. Reste en bonne santé.

In der aktuellen Ausgabe (Oktober '18) des Fachmagazins 'netzpraxis' betätigen sich unsere Elektroingenieure Hardy Nickell, Oliver Kuhnhenne und unser Geschäftsführer Dr. rer. nat. Christian Dresel als Autoren zu dem Thema Oberschwingungsfilterung. Vor- und Nachteile der einzelnen Filtersysteme.
Alles unter der Headline:

Reduzierung von Spannungsverzerrungen - 
Effektive Oberschwingungsfilterung 
durch intelligente Impedanzanpassung

 

Internationale Handelsbarrieren einreißen und nicht schaffen!

Passive und aktive Filter sichern die Spannungsqualität auf Frachtschiffen wie Tankern, Yachten und Fähren.

Schiffe sind das wichtigste Transportmittel unserer Zeit. Ob der Transport von Erdgas aus dem mittleren Osten nach Europa oder die Überfahrt von Kaffeebohnen von Südamerika in die ganze Welt - Viele Routen sind lang und der Anspruch an den sicheren und effizienten Betrieb aller Systeme steigt kontinuierlich.

 

Einmal klicken und es folgt der vollständige Artikel. Verfasst von unserem E-Ingenieur Sebastian Lutz.

Welche Folgen haben Oberschwingungen auf das Netz?

In diesem Film befasst sich unsere Ingenieurin Katharina mit den Auswirkungen von Oberschwingungen (Oberwellen): Ein wichtiges Thema, dass vor allem in Industrienetzen zu z.B. kostenintensiven Anlagenausfällen führen kann.

Was sind Oberschwingungen / Harmonische?

Dieses ganze Themengebiet wird euch unsere Ingenieurin Katharina in kurzen Videos á 3 Minuten mal näher bringen. 

Weitere Kurzfilme zum Thema Oberschwingungen folgen, aber das Fundament ist hiermit gesetzt.

Was ist Blindleistung?

Der erste Film aus unserer Reihe "3-Minuten Spannungsqualität"

In diesem Kurzfilm erklärt unsere Ingenieurin Katharina was elektrische Blindleistung ist und warum diese kompensiert werden sollte.
In regelmäßigen Zyklen wird Katharina – im Kurzfilmcharakter – das umfassende Thema "Power Quality" erläutern und näher bringen.

Also los geht's mit Film Nr. 1: "Was ist Blindleistung?"

Rundsteuerfrequenz.de - 


unser Service für die vorausschauenden Planer von Filterkreisanlagen

< weitere Infos erhalten Sie hier >

Am 30. Juni war es endlich soweit.
Spatenstich am Essigturm, kombiniert mit internationalem Sales-Meeting und Sommerfest. Geladen waren, neben vielen Protagonisten aus Politik, Industrie und Wirtschaft, alle Mitarbeiter der Firma Condensator Dominit sowie die Fachschaft Kunst des Gymnasiums Brilon. Ein Presseartikel und eine kleine Bildergalerie erwartet euch einen Link weiter.

Condensator Dominit als Innovationsführer geehrt

Überlingen – Die Condensator Dominit GmbH gehört in diesem Jahr zu den Innovationsführern des deutschen Mittelstands. Das Unternehmen aus Brilon wurde von Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia mit dem zum 24. Mal vergebenen TOP 100-Siegel geehrt. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte der Mittelständler besonders in der Kategorie „Innovationserfolg“.

Im Jahr 2014 verwirklichten wir, in Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer "Borbet" und der Netzbetreibergesellschaft "westnetz", ein Testprojekt in Verbindung mit unserem dynamischen Netzspannungsregulator OSKAR®. Weitere Infos und aktuelle Messergebnisse findet ihr hier.

Eine Müllverbrennungsanlage nutzt die bei der Verbrennung freiwerdende Energie zur Wasserdampferzeugung, um über eine Turbine Strom zu generieren. Bei unserem Kraftwerkskunden wurden im gesamten Bereich der Energieerzeugung starr am Netz betriebene Motoren gegen neue leistungsstärkere Motoren mit Frequenzumrichtern ersetzt, um Mülltransportkräne (Greifer), Gebläse und viele weitere Abfallreproduktionsaggregate besser zu steuern. Durch diesen massiven Einsatz von Frequenzumrichtern wurde dem Netz ein nicht-sinusförmiger Strom entnommen. Die daraus resultierenden Oberschwingungspegel überschritten deutlich die Verträglichkeitspegel der Normen, wodurch Anlagen ausfallen konnten und automatisch die Gewährleistungsansprüche gegenüber den Lieferanten der Anlagen entfielen. Zusätzlich war, ohne die normkonforme Spannungsqualität, ein störungsfreier Betrieb im Kraftwerk und eine Beweislastumkehr gegenüber dem Maschinenlieferanten nicht möglich.

Unsere Lösung und weitere Infos: einfach das Tablet anklicken ...

3.24 Minuten und Sie sind wortwörtlich "IM BILDE"

Um Ihnen OSKAR@, unseren dynamischen Netzspannungsregler vorzustellen, haben wir einen sehr informativen Animationsfilm für Sie entwickelt.

Bei Rückfragen stehen Ihnen unser Berater- und Ingenieurteam unter der Tel. 0 29 61-7 82-0 gerne zur Verfügung.

CONDENSATOR DOMINIT GmbH - Ihr Partner für Netzqualität.


Forschung und Entwicklung aktuell

Effiziente Fertigungsstraßen mit gleichstromgespeister Stromschiene

 

Energieeffizienz für die Industrie – Condensator Dominit im EU Förderprojekt

 

Effiziente Fertigungsstraßen mit gleichstromgespeister Stromschiene

  • Konsortialpartner aus Forschung & Industrie im EU Förderprojekt effiDCent
  • Steigerung der Energieeffizienz von Fertigungsstraßen in der Automobilindustrie
  • Stabile und sichere Netzqualität sowie Rückgewinnung von Bremsenergie im DC-Betrieb

Brilon, 14. November 2019 – In der Industrie wird heutzutage standardmäßig die dreiphasige 400-Volt-Wechselspannung eingesetzt. Auch in den Fertigungsstraßen dieser Welt wird auf Wechselspannung gesetzt. Die Anzahl an Frequenzumrichter inkl. Gleichrichter und Zwischenkreis, die meist pro industriellen Verbraucher benötigt wird, ist enorm. Um die Anzahl dieser AC/DC Wandler deutlich zu verringern und um weitere Vorteile der Gleichstrom-Technologie zu nutzen, sucht die Industrie nach neuen Lösungen hier effizienter und nachhaltiger zu werden.

Im Förderprojekt effiDCent forscht die Condensator Dominit GmbH zusammen mit den Konsortialpartnern aus Forschung (TU Dortmund, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) und Industrie (Paul Vahle GmbH & Co. KG, E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH) an dem Aufbau eines gleichstromgespeisten Stromschienensystems mit integriertem intelligenten Energiespeicher, zentraler Gleichstrom-Einspeisung, Pufferkondensatoren und Lichtbogenüberwachung, welche die Energieübertragung in den Fertigungsstraßen der verarbeitenden Industrie optimieren soll.

 

Konsortialpartner aus Forschung & Industrie im EU Förderprojekt effiDCent

Im Rahmen des Förderprojektes, welches durch die Europäische Union und dem Land NRW gefördert wird, verfolgt man das Ziel, die Energieeffizienz von Fertigungs- und Produktionsstraßen zu steigern, netzbedingte Produktionsstillstände zu minimieren und dementsprechend einen optimalen Fertigungsprozess zu generieren.  So würde im Idealfall bei einer Umstellung von Wechsel- auf Gleichspannung eine Anordnung von Pufferkondensatoren und intelligenten Energiespeichern eine enorme Materialreduzierung und eine Änderung des Leitermaterials bewirken. Des Weiteren spart der Kunde an Gleichstrom-Wandlern und Kondensatoren. Dementsprechend werden diese nur zentral an der stationären Einspeisung benötigt.

Am 7. August 2019 trafen sich die Konsortialpartner zum gemeinsamen Projekt Kick-Off im VAHLE Demo Zentrum in Kamen. Die Projektpartner nutzten diesen Tag, um sich gegenseitig kennenzulernen und stellten die individuellen Kernkompetenzen vor. Außerdem wurden die Projektpartner durch die Fertigung des Stromübertragungsspezialisten geführt.

„Die Energieverteilung in heutigen Produktionsstraßen basiert fast ausschließlich auf Wechselspannung“, erklärt Jürgen Reese, Projektingenieur und Koordinator bei der Condensator Dominit GmbH. „Die Versorgung der Stromschienensysteme in Fertigungsstraßen auf Grundlage von Wechselspannung erfordert eine zweifache Wandlung der Energie und benötigt pro Abnehmer DC-Wandler und Zwischenkreiskondensatoren. Jeder Energiewandlungsprozess ist mit Verlusten verbunden.“

Eine Umstellung der Energieeinspeisung- hin zur Gleichspannung lässt große Effizienzvorteile zu. In diesem Vorhaben werden gleichstrombasierte Stromschienen für die effiziente Energieübertragung in Fertigungsstraßen, z.B. in den häufig verwendeten Elektrohängebahnen, erforscht. Wesentliche Innovationen wären dabei die massive Materialeinsparung von Kupfer durch Gleichstromübertragung sowie alternative Leiterwerkstoffe, die Verwendung einer zentralen Gleichstrom-Einspeisung mit Fehlerabschaltung und resultierender Baugrößenreduzierung der Umrichter durch geregelte Gleichspannung und einer Lichtbogenerkennung. Hieraus würde eine enorme Energiereduzierung durch die Drehzahlerhöhung der Drehstrommotoren resultieren. Zusätzlich bringt die Anbringung von Pufferkondensatoren entlang der Stromschiene eine dynamische Stabilität bei gleichzeitigem Rückgang der Gesamtkapazität mit. Am Ende würde die Nutzung von intelligenten Energiespeichern, um kurzzeitig höchste Peaks an Lastanforderungen abdecken zu können, eine gleichmäßige Konditionierung des Energiebedarfes ermöglichen.

 

Steigerung der Energieeffizienz von Fertigungsstraßen in der Automobilindustrie

Mit der Anbringung von Pufferkondensatoren entlang der Stromschiene betritt das Forschungskonsortium Neuland. Insbesondere die Sicherstellung der Stabilität ist die größte Herausforderung, die beträchtliche Forschungsanstrengungen erfordert. Dennoch sind die Vorteile des vorgeschlagenen gleichstrombetriebenen Stromschienensystems immens. Durch den Umstieg von Wechsel- auf Gleichstrom in Kombination mit Pufferkondensatoren gelingt eine deutliche Reduzierung des Kupferbedarfs der Schiene.

Dies könnte bis zu 50 % Materialreduzierung bedeuten verbunden mit der Anhebung des Wirkungsgrads der Abnehmer um bis zu 15%. Außerdem erlauben die zentrale Gleichstromeinspeisung und die Pufferkapazität eine deutlich einfachere Konstruktion der Abnehmer. Ferner muss die Einspeisung aufgrund der intelligenten Energiespeicher nunmehr nur für die Nennleistung und nicht mehr für die Peaks – die Spitzenleistung – ausgelegt werden. Denn die Produktion auf Gleichstrombasis, erweist sich als robuster gegenüber Schwankungen von Angebot und Qualität des Netzes.

 

Stabile und sichere Netzqualität sowie Rückgewinnung von Bremsenergie im DC-Betrieb

So lassen sich neben enormer Kosteneffizienz auch entscheidende Vorteile für die Energiewende und Industrie 4.0 voranbringen. Durch einen Wechsel auf Gleichstromeinspeisung in der Industrie ließe sich viel leichter Strom aus erneuerbaren Quellen in die Netze bringen. 

 „Der Umstieg auf eine Versorgung basierend auf Gleichspannung stellt nicht nur eine stabile und sichere Netzqualität sicher, sondern ermöglicht auch die Rückeinspeisung von Bremsenergie. Mit der derzeitigen Energieverteilung aus Wechselspannung ist die Rückeinspeisung nur unter dem Einsatz von speziellen Frequenzumrichtern (genannt Active-Front-Ends) möglich“, erklärt Jürgen Reese.

 Schlussendlich erwartet das Konsortium, dass die Gesamtenergieeffizienz eines Elektrohängebahnsystems allein durch die vorgeschlagenen Innovationen um 17-25% gesteigert werden kann, und dies bei deutlich einfacheren und damit kostengünstigeren Abnehmern. Die Innovationen in diesem Projekt werden in einem realitätsnahen Demonstrationssystem evaluiert und abschließend qualifiziert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Anwendern, weshalb erwartet wird, dass aufgrund der großen Vorteile des Systems nach Projektabschluss hervorragende Möglichkeiten zur Verwertung der Projektergebnisse bestehen und die Industrie in NRW damit nachhaltig gestärkt wird.

Das Förderprojekt effiDCent auf einem Blick:

  • Themenschwerpunkt des Forschungsprojekts: Entwicklung einer gleichstromgespeisten Stromschiene für Fertigungsstraßen in der Industrie
  • Projekt-Partner: Condensator Dominit GmbH, Technische Universität Dortmund, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Paul Vahle GmbH & Co. KG (Konsortialführer) und E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH als assoziierter Partner.
  • Projektdauer: Juli 2019 – Juni 2022
  • Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich PTJ.
  • Dieses Vorhaben wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Kick-Off Veranstaltung am VAHLE Standort (v.l.): Volker Napiwotzki (Vahle), Alexander Gußfeld (Projektträger Jülich), Jürgen Reese (Condensator Dominit), Prof. Dr.-Ing. Martin Pfost (TU Dortmund), Jan-Niklas Koch (TH-OWL), Prof. Dr.-Ing. Holger Borcherding (TH-OWL), Marco Hermanni (Vahle)